Home Nerd Alert Cold Drip Coffee: Der noch eine Spur geilere Cold Brew Kaffee

Cold Drip Coffee: Der noch eine Spur geilere Cold Brew Kaffee

von Stefan Mey

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich an dieser Stelle geschildert, wie cool Cold Brew Coffee ist und bei der Gelegenheit auch gleich mal das Rezept zum Selbermachen dieses erfrischenden Sommergetränks geteilt. Dann hat mich ein Freund darauf aufmerksam gemacht, dass Cold Brew noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss ist: Die wahre Erlösung findet man bei den Coffee Pirates im achten Bezirk, so der Tipp-Geber: Denn dort wird ein Getränk namens „Cold Drip Coffee“ serviert. ein Blick auf die Website der Kaffeepiraten zeigt: Man agiert dort sehr selbstbewusst und brüstet sich damit, von diversen Medien als besten Third-Wave-Cafe Wiens und Österreichs ausgezeichnet worden zu sein und überhaupt als eines der besten Cafes auf der ganzen Welt zu gelten.

Eine Bestandsaufnahme vor Ort ist dann auch alles andere als enttäuschend. Nicht nur, dass das Personal extrem freundlich ist und mir geduldig die Besonderheiten des Kaffees erläutert und das Cafe selbst im schickest-möglichen Hipster-Design daherkommt, auch der Kaffee per se ist interessant.

Denn der Cold Drip wird im Gegensatz zum Cold Brew nicht einfach vermischt. Stattdessen gibt es drei Gefäße in einem obskuren Gerät: In das oberste Gefäß kommt kaltes Wasser, welches in das zweite Gefäß tröpfelt, in dem der gemahlene Kaffee liegt. Von dort tröpfelt alles langsam in das unterste Gefäß.

Das Ganze dauert dem Personal zufolge zwölf Stunden – also länger als die besagten zehn Stunden, die ich für die DIY-Erstellung meines eigenen Cold Brew-Kaffees veranschlagt habe. Das Ergebnis wird dann in kleinen Fläschchen abgefüllt, die man im Cafe käuflich erwerben kann. Ich habe eine gleich vor Ort erworben und getrunken, eine weitere als To-Go-Getränk mitgenommen – für einen schlechten Tag im Büro.

Außerdem habe ich mir noch einen weiteren Mix mit kaltem Kaffee kredenzen lassen: Eine Mischung, die zur Hälfte aus Cold Brew Coffee und zur anderen Hälfte aus Tonic Water bestand. Das schmeckt ein wenig so, wie man sich den Geschmack des Zaubertranks aus den Asterix-Comics vorstellt und wirkt ebenso belebend. Das ist definitiv auch für den Hausgebrauch empfehlenswert – gemeinsam mit anderen Cold Brew Coffee-Mischungen, die ich in den kommenden Wochen allesamt schrittweise ausprobieren und an dieser Stelle mit Euch teilen werde. Wer weiß: Vielleicht ist ja auch eine Kombi mit ultrascharfem Chili-Vodka eine gute Idee?

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