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4.444.444

von Stefan Mey
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Bewegung ist gesund – und daher geht es bei diesem Sport-Jahresziel darum, möglichst weite Strecken innerhalb von zwölf Monaten per pedes zurück zu legen. Wir freuen uns auch diesmal wieder über alle, die mitmachen. Alle Informationen dazu findet Ihr in den nachfolgenden Fragen und Antworten.

1. Was ist das Ziel dieser Challenge?

Wir wollen in einem Jahr insgesamt 4.444.444 Schritte gehen. Warum genau diese Zahl? Weil wir die Zahl Vier mögen, weil wir Alliterationen lieben und weil wir die Zahl 4.444.444 als mathematische Alliteration mit unserer Lieblingszahl daher gleich doppelt anhimmeln. Liebe Pur also. Abgesehen davon: Bei dem gesetzten Schrittziel handelt es sich um eine Distanz, die herausfordernd, aber schaffbar ist.

2. Moment mal… wie lang ist das wirklich?

Eine Aufschlüsselung dazu, wie viel das pro Monat, Woche und Tag ist findet Ihr in der nachfolgenden Tabelle. Die Umrechnung in Kilometer habe ich über diese Website gemacht – wenn Ihr größer seid als ich, sind die Distanzen freilich länger, da Ihr größere Schritte macht.

Schritte Kilometer
Pro Jahr 4.444.444,00 2.666,66
Pro Monat 370.370,33 222,22
Pro Woche 85.470,08 51,28
Pro Tag 12.176,56 7,31

Falls Euch diese Zahlen noch immer zu abstarkt vorkommen, hier eine kleine Orientierungshilfe aus der realen Welt: Das Jahresziel entspricht laut Google Maps ziemlich genau dem kürzesten Fußweg zwischen Wien und Lissabon; das Monatsziel entspricht der Distanz zwischen Wien und der Therme Bad Schallerbach. Pro Woche müsst Ihr von Wien nach St. Pölten und pro Tag heißt das: Einmal vom Stephansplatz in Wien bis zum Schutzhaus am Heuberg, das am Stadtrand liegt.

3. Kann ich das schaffen?

Ja, aber es wird kein Zuckerschlecken. Die WHO empfiehlt 10.000 Schritte pro Tag, was per se für viele Menschen schon ein ambitioniertes Ziel ist – wir hingegen wollen im Durchschnitt mehr als 12.000 Schritte pro Tag schaffen. Die Erfahrung aus dem Vorjahr hat gezeigt, dass dies nur mit einer Kombination aus regelmäßiger Alltagsbewegung und Abenteuern an den Wochenenden möglich ist. Wenn Ihr halbwegs motiviert durch den Alltag geht, dann kommt Ihr vermutlich wirklich auf 10.000 Schritte pro Tag – den Rest müsst Ihr mit Wandern aufholen. Tipps für Wanderrouten – vor allem in Österreich – findet Ihr hier.

4. Seid Ihr vollkommen plemplem?

Ganz im Gegenteil! Wir sind der Meinung, dass Bewegung gesund ist. Sie hilft, chronischen Krankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes und Rückenleiden vorzubeugen und einen wichtigen Ausgleich zur ungesunden Sitzhaltung des Alltags zu schaffen. Außerdem macht Bewegung unglaublich viel Spaß; Ihr werdet dabei völlig neue Teile Eurer Heimatstadt sehen, die Euch zuvor nie aufgefallen sind. Vertraut uns – zwar haben wir das Ziel der Eowyn Challenge letztes Jahr knapp verfehlt, allein wegen der daraus gemachten Erfahrungen bereuen wir aber keinen einzigen Schritt.

5. Okay… wie kann ich mitmachen?

Ganz einfach: Schnappt Euch einen Schrittzähler und geht in die große weite Welt hinaus! Die gegangenen Kilometer könnt Ihr dann zuhause in einer Excel-Tabelle aufzeichnen. Eine gemeinsame Excel-Tabelle zum Messen mit anderen Teilnehmern kann ich aus Datenschutzgründen leider nicht mehr anbieten.

6. Wie tracke ich meinen Fortschritt?

Das ist jedem selbst überlassen. Für das Tracken der Schritte empfiehlt sich ein Schrittzähler, wie es sie zu Beispiel von Fitbit, Withings, Garmin, Samsung und Polar gibt. Alternativ bieten auch viele Handys integrierte Schrittzähler an, die jedoch oft nicht so genau sind wie die besagten Armbänder. Und wem Datenschutz wichtig ist, der kann seine Schritte freilich auch mit einem analogen Schrittzähler aufzeichnen, der nicht mit dem Internet verbunden ist.

Manche dieser Armbänder können auch zurückgelegte Höhenmeter, beziehungsweise Etagen messen: Bei Fitbit zum Beispiel werden rund drei Höhenmeter als eine Etage gezählt. Hier zahlt es sich aus, sich die Herstellerangaben genau anzusehen, beziehungsweise Testberichte zu lesen.

Die neuen Erlebnisse könnt ihr für euch privat in einem Tagebuch dokumentieren. Und wenn ihr eine besonders coole Sache erlebt habt, dann könnt ihr mir auch eine Mail schreiben. Mit etwas Glück lade ich euch dann als Gäste in meinen Podcast ein.

7. Kann ich etwas gewinnen?

Der schönste Lohn ist das Gefühl, eine Herausforderung gemeistert zu haben. Abgesehen davon könnt ihr einen Auftritt in meinem Podcast gewinnen (siehe oben). Außerdem arbeite ich an einem Reward-System für die Challenges, das irgendwann im Lauf des Jahres 2019 fertig werden soll – falls ich nicht zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt bin. Wichtig ist jedenfalls, dass ihr bei der Challenge nicht betrügt: Denn nur wenn ihr ehrlich zu euch selbst seid, könnt ihr euch nachher auch über den Erfolg freuen.

Ist diese Herausforderung doch nicht das Richtige für dich? Keine Sorge: Wir haben noch viele andere verrückte Ideen! Du findest sie unter diesem Link.

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